Crowdinvesting in Immobilien – Risiken

Crowdinvesting in Immobilien – kleine Rinnsale bilden einen breiten Fluss

Die aktuelle Niedrigzinsphase in Kombination mit der offensiven Geldpolitik der Zentralbanken führt wenigstens zu zwei sich verstärkende Trends: Eine größer werdende Menge Geld sucht nach lukrativen Investitionen. Dieser Nachfragedruck erhöht die Preise der verfügbaren Investitionsgüter. Das ist sowohl wahr für Wertpapiere, die steigenden Börsenindexe zeigen es deutlich, als auch für alternative Wertanlagen wie z. B. Immobilien.

Gleichzeitig führen aber steigende Immobilienpreise dazu, dass dieses Anlagegut für viele Menschen nicht mehr erschwinglich ist. Daher erfüllen Investitionsgesellschaften in Immobilien eine wichtige Funktion: sie ermöglichen diesen Anlegern speziell mit Crowdinvesting in Immobilien einen flexiblen Zugang zu dieser Art Investitionen. Hinzu kommt, dass damit bereits kleine Einlagen in diese Richtung gelenkt werden können.

Auch in Krisenzeiten sind Investments in Immobilien weiterhin sehr beliebt.

Die Marktführer im Crowdinvesting in Immobilien heißen Exporo, mit Sitz in Hamburg, und Bergfürst mit Sitz in Berlin. Das Prinzip hinter Crowdinvesting in Immobilien ist denkbar einfach. Getreu dem Motto „Gemeinschaft macht stark“ besteht das Geschäftsmodell von Exporo und Bergfürst darin, die Einlagen von einer großen Anzahl Investoren in renditestarke Entwicklungsprojekten von Immobilien zu Bündeln. Das Crowdfunding in Immobilien weicht ab von anderen Formen der Gemeinschaftsfinanzierung durch die geringen Mindestbeträge bei den Einlagen. Die beginnen bereits bei 1 €!

Die von Exporo und Bergfürst durchgeführten Immobilienprojekte generieren Erträge, die als Verzinsung an die Investoren zurückfließen. Beide Anbieter geben auch im Crowdinvesting in Immobilien Renditen mit zwischen 5 % bis 7 % an. Das ist deutlich mehr als die Erträge, die Festgeld- und Sparkonten aktuell zu bieten haben.

Tipp: Häufig ergibt es Sinn sich im Vorfeld auf einschlägigen Bewertungsplattformen über den Score eines Unternehmens zu informieren, besonders, wenn es. Die Exporo Bewertung liegt beispielsweise aktuell zwischen 4 und 5 von 5 Sternen, was einem sehr guten Wert entspricht.

Investitionen mit einem überschaubaren Risiko bei einer gesunden Portfolio-Diversifizierung

Wie groß ist das Risiko derartiger Investitionen? Kann ich dort bedenkenlos mein Geld anlegen? Jede Investition ist dem Spannungsfeld zwischen Risiko und Rendite ausgesetzt. Bundesanleihen, die Wertpapiere mit dem geringstmöglichen Risiko, bieten aktuell eine Verzinsung zwischen -0,5 % und 0 %. Gemessen an diesem Standard sind alle Wertpapiere, deren Rendite darüber hinausgehen, mit einem proportional zur Verzinsung wachsenden Risiko verbunden. So funktioniert der Markt der Geldanlagen und an dieser Regel kommen auch Einlagen in ein Crowdinvesting in Immobilien nicht vorbei. Daher lautet die Antwort auf die weiter oben gestellte Frage: Ja, mit diesen Geldanlagen gehen Sie ein Risiko ein.

Diese Feststellung in der absoluten Betrachtung hilft dem Investor aber nicht weiter. Wie steht es mit vergleichbaren Alternativen? In der relativen Betrachtung ist das Risiko vergleichbar mit z. B. börsennotierten Wertpapiere wie Aktien oder Fonds oder Anlagen in Finanzierungen von p2p Krediten. Alle Anlagen haben gemeinsam, dass in der Theorie die als Sicherung hinterlegten Aktiva ihren Wert komplett verlieren könnten und der Investor seine eingezahlten Beträge verliert. Genau auf dieses Risiko wird in den Verkaufsbedingungen und Produktinformationen ausgiebig hingewiesen.

Seit einigen Jahren erfreut sich das Crowdinvesting in Immobilien großer Beliebtheit bei den Anleger*innen.

Aber, diese Extremszenarien sind höchst unwahrscheinlich und stellen daher nicht das größte Risiko dar. Es geht in einem weit höheren Maß vom Investor selbst aus. Das trifft besonders dann zu, wenn er diese Geldanlage für etwas hält, was sie nicht ist. Einzig und allein eine deutliche Bedarfsanalyse und eine kritische Risikoeinschätzung können diesem Missverständnis vorbeugen. Der Anleger muss sich über den langfristigen Anlagehorizont dieser Investition Klarheit verschaffen, und darüber ob er Eigentumsanteile erwirbt, oder ob er mit seiner Einlage Geld verleiht.

Zum Schluss wiederholen wir die goldene Anlegerweisheit: Die Diversifizierung von Kapitalinvestitionen minimiert das Risiko. Eine echte Risikostreuung beginnt bei einer Anzahl von wenigstens 10 in ihrer Natur deutlich unterschiedlichen Wertanlagen. Das hat jeder Investor in der Hand.

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