Monthly Archives: Januar 2014

Richtig gut erholt nach unserem Wochenende an der Nordsee

Ach, das war mal wieder richtig notwendig, nachdem ich sowohl Weihnachten wie auch Silvester durchgearbeitet habe. Jetzt habe ich mir zwei Tage Urlaub genommen und gemeinsam mit meinem Mann ein langes Wochenende im Norden verbracht. Zuerst waren wir meine alte Studienfreunden in Sankt Peter Ording besuchen, danach haben wir noch in Hamburg beim Bruder meines Mannes Station gemacht.

In Hamburg haben wir uns dann auch ein Auto gemietet und sind alle gemeinsam einen Tag über Land gefahren, das war total schön und auch gar nicht so teuer wie ich vermutet hätte.

Ich habe beides genossen, sowohl die Ruhe in Sankt Peter Ording als auch die Geschäftigkeit von Hamburg und das Gefühl von Roadmovie bei unserer Landpartie. Die gemeinsame Zeit mit lieben Menschen, die wir ja sonst im Alltagsstress viel zu selten sehen, tat wirklich gut.

Ja, traurig gemacht hat mich nur eine Meldung, zu dieser Zeit durch die Nachrichten ging: Es passiert ja immer wieder, dass sich Spaziergänger im Watt verirren – und so hat auch diesmal ein Mann mit Hund nicht mehr zurück auf die Insel gefunden. Als ich gelesen hab, dass dann jetzt auch der Hund des Watt-Toten angespült wurde, ist mir richtig das Wasser in die Augen gestiegen. Nicht, dass es mir um den Hund mehr leid täte als um den Mann, das ist es gar nicht. Ich finde es generell schrecklich, sich vorzustellen, wie das sein muss, wenn man alleine da draußen vor den Wellen überrascht wird. Aber das Bild von dem Hund, wie der gemeinsam mit seinem Herrchen da draußen im Schlick gezittert haben muss, das ist mir wirklich ans Herz gegangen. Wahrscheinlich weil man immer davon ausgeht, dass Tiere doch unschuldig sind und es sich immer ganz besonders schlimm anfühlt, wenn ihnen etwas zustößt.

bild: udo54, flickr

bild: udo54, flickr