Monthly Archives: Oktober 2013

Endlich habe ich meinen Freund rumgekriegt – wir haben eine Mikrowelle gekauft!

Oh Mann, wie einen kleine Dinge doch glücklich machen können, das ist schon unglaublich. Und aktuell bin ich ja einfach unglaublich happy, dass wir uns endlich eine Mikrowelle gekauft haben. Und ja, das ist schon ein Erfolg, den es zu feiern gilt!

Ich habe ja, seit ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin, immer dafür plädiert, dass wir uns eine Mikrowelle anschaffen. In meiner alten Wohnung ging das ja nicht, das war ja genau genommen gar keine Wohnung sondern nur ein Zimmer, das ich bei einer älteren Dame zur Untermiete bewohnte. Da durfte ich zwar die Küche mit benutzen, aber eigene Geräte hineinstellen, das ging natürlich nicht.

Als wir dann die gemeinsame Wohnung eingerichtet haben, hab ich mir natürlich sofort gedacht: Wunderbar, dann hol ich uns auch eine Mikrowelle. Das wollte mein Freund aber nicht. Er ist ja in so einer ziemlichen Öko-Familie aufgewachsen, also damals in den 1980er, als es noch nicht cool war, Bio-Obst zu kaufen. Und in seiner Familie galten Mikrowellen anscheinend als Teufelszeug – die Strahlung sei gefährlich und töte die gesunden Vitalstoffe im Essen, was weiß ich.

Das das natürlich Humbug ist und wissenschaftlich nachweisbar keinerlei Schäden von der Mikrowelle ausgehen – das hab ich ihm lang und breit erklärt und auch durch Fachliteratur (!) belegt. Das es zudem energiesparend ist, fand ich ein weiteres gutes Argument für seine Naturschützer-Seele: Weniger Stromverbrauch ist doch super, nicht nur für unsere Stromrechnung sondern auch die Umwelt! Weil es geht halt einfach schneller, einen Teller mit Essen vom Vortag mal fix in der Mikrowelle warm zu machen. Und: Es brennt nichts an, es verwässert nicht im Kochtopf und braucht kein Extra-Fett in der Bratpfanne.

Ein weiteres Argument, ist die Hygiene: Man kann nämlich wunderbar Küchenschwämme in die Mikrowelle packen und einmal erhitzen, das killt Schimmel und Bakterien! Das hat meine Mutter immer täglich gemacht, ist doch viel hygienischer als mit dem Küchenschwamm lauter Keime herumzuwischen!

Welches meiner Argumente letztlich den Ausschlag gegeben hat, weiß ich nicht, aber als er letztens durch einen Katalog blätterte, meinte er: Sag mal, willst Du eigentlich immer noch eine Mikrowelle? Und ob ich wollte!

Ja, und so haben wir uns dann eine geholt – natürlich nach ausführlicher Recherche im Internet bezüglich technischer Daten und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bild: LG

Und ja, jetzt hab ich sie in der Küche stehen, meine neue Mikrowelle von LG. Ich musste auch herzlich lachen als ich sie auspackte: Zusätzlich zum iPhone und iPad hab ich jetzt nämlich auch iWave – zumindest steht das unten auf dem Gerät! Mit den einzelnen Programmen und Funktionen muss ich mich noch vertraut machen, das sind ja mittlerweile richtige Hochleistungs-Maschinchen. Es gibt nicht so wie früher nur einen Knopf zum Einstellen der Zeit sondern vorprogrammierte Gar- und Auftauprogramme, das ist schon ziemlich raffiniert. Und schick sieht sie auch aus, finde ich, passend zum Edelstahl-Look unserer Küche. Zwar nicht das wichtigste aber auch ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium!

Stuck für die Wandgestaltung hat Geschichte

Als Stucco oder Stuck bezeichnet man in aller Regel kunstvoll gestalteten Mörtel bzw. Putz aller Art. Die erstellung solcher Kunstwerke fand vor allem im Barock und Rokoko viel Anwendung, heute sind kunstvolle Ausformungen aus Stuck allerdings kaum noch anzutreffen. Was jedoch wieder beliebter wird ist die einfache Wandgestaltung mittels Putz. Waren lange Zeit Tapeten das einzige mittel der Wahl für Innenwände, so kann man nun auch vermehrt wieder Putz in den Häusern Deutschlands antreffen. Sehr beliebt ist unter anderem die Aufbringung eines Strukturputzes mit groben Kellen auf die Wand. Was bleibt ist ein individuelles Muster und eine raue Struktur an der Wand. Nachträglich kann die Wand nach dem der Putz getrocknet ist natürlich auch noch gestrichen werden.

Strukturputz oder Glanzputz

 

Eine andere Art der Wandgestaltung ist Stucco Veneziano. Dieser Putz zeichnet sich vor allem durch den Glanz aus, der durch mineralisches Gestein im Putz erzeugt wird. Im Gegensatz zu Strukturputz wird Stucco Veneziano glatt und meistens relativ dünn aufgetragen. Damit der Glanz noch verstärkt wird, werden die verputzten Flächen auch oftmals noch geschliffen. Durch natürliche Farbpigmente, den Kalk und weitere mineralischen Inhaltsstoffe wird dennoch auch eine sehr beeindruckende und individuelle Struktur erzeugt, welche durch den natürlichen Glanz vom Stucco sogar noch verstärkt wird. Eine echte Alternative also zum Strukturputz und natürlich auch den konventionellen Tapeten.  Tapeten mit Mustern oder von Markenherstellern sind teilweise deutlich teurer, daher ist Putz auch im Hinblick auf die Kosten eine Alternative zu Tapeten die man sich durch den Kopf gehen lassen sollte. Vor allem dann, wenn man einmal solche verputzen Wände gesehen hat. Der Effekt ist wirklich eindrucksvoll, man kann den Blick kaum von diesen Wänden lassen. Dies ist natürlich in erster Linie der Struktur und dem Glanz geschuldet. Wer möchte kann direkt beim anmischen schon etwas Farbe hinzugeben, dadurch bekommt man dann den Putz auch gleich in der Wunschfarbe. Ein späterer Anstrich ist dann nicht mehr notwendig.
Stucco gibt es auch bereits in unterschiedlichen Farbgebungen zu kaufen. Bronze, Silber und Gold sind nur einige der vielen Farbvarianten auf dem Markt. Sehr beliebt ist außerdem Stucco Marmorino, der mit einem schicken Marmoreffekt aufwartet.

Wer hätte das gedacht: Kreuzworträtsel sind sexy!

Sag mal eine Stadt an der Aller, Niedersachsen, zweiter Buchstabe ein E! Solche oder ähnliche Aufforderungen kennt wohl jeder, der einen Partner hat, der Kreuzworträtsel löst. Und wenn man selbst derjenige ist, der mit Hingabe Rätsel löst, hat man sicher auch selbst schon Leute nach Städten, Prominenten oder Flüssen gefragt, die einem absolut nicht einfallen wollten. Notfalls kann man natürlich immer in ein Kreuzworträtsel-Lexikon schauen, aber das gemeinsame Lösen in Teamarbeit kann ja durchaus auch Spaß machen. Und natürlich freut man sich, wenn man merkt, was man doch für einen schlauen Menschen an seiner Seite hat – obwohl man sich natürlich auch ärgert, dass es einem selbst nicht eingefallen ist.

Das Kreuzworträtsel selbst in den Beziehungen von Prominenten in eine Rolle spielen, hätte ich jedoch nicht vermutet. Umso mehr habe ich mich amüsiert und auch gefreut, als ich letztens diesen Artikel hier las: Kate Perry hält nämlich John Mayer für ein Genie, weil der abends im Bett immer so fleißig Kreuzworträtsel löst. Tja, wer hätte das gedacht, das das souveräne Lösen von Kreuzworträtseln einen Mann so sexy und anziehend macht, dass selbst eine Klasse-Frau wie Kate Perry davon beeindruckt ist.

flickr: eltiax

Vielleicht sollte ich auch mal eine Fan-Post an meine Traumfrau schreiben und ganz nebenbei darin vermerken, dass ich nicht nur Kreuzworträtsel sondern sogar Kreuzgitter zu lösen im Stande bin? Noch dazu auf Deutsch – vielleicht gibt das ja sogar einen Exotenbonus? Obwohl, für Kate Perry würde ich sogar diverse Städte am Mississippi und Missouri auswendig lernen und englische Kreuzworträtsel lösen!

Na, aber genug der Scherze. Dass der Intellekt bei Frauen wie Männern ein wichtiger Attraktivitätsfaktor ist, ist ja unbestritten. Ob man unbedingt gemeinsam im Bett Kreuzworträtsel lösen muss, sei dahingestellt, aber angenehm unterhalten möchte man sich ja schon und dafür ist ein gutes Allgemeinwissen und eine Portion Esprit einfach sehr vorteilhaft.